Montag, 14. Januar 2013

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Seit einiger Zeit mache ich mir darüber Gedanken, ob ich ein Esstagebuch führen soll.
Auf der einen Seite sind da natürlich die positiven Seiten:
Man hat einen Überblick über sein Essen, sieht ob es zu viel oder zu wenig war.
Es ermöglicht eine gewisse Art von Kontrolle über das Essverhalten, das gerade ja dann wichtig ist, wenn man (wie bei der Bulimie) nur unkontrolliert essen kann.
Aber andererseits gibt es auch negative Seiten:
Man möchte möglichst wenig im Esstagebuch stehen habe, sonst wirkt man ja gierig und verfressen.
Außerdem ist gerade die Kontrolle ein Problem. Ich habe zu sehr angst, dass ich vielleicht doch wieder zu kontrollsüchtig werde und dieses Magersuchtsgehabe wieder anfängt. (und darauf hab ich noch weniger Lust).


Ich denke, ich werde es mal eine Zeit lang versuche und schauen, ob es mir gut tut oder eher weniger.
Vielleicht brauche ich auch dieses aufschreiben und besinnen auf das eigene Verhalten.
Manch einem hat es schon geholfen.


Ansonsten müsste ich eigentlich lernen (Physik),aber das ist etwas, was ich so lange vor mir herschiebe, wie es nur irgend geht. Das Fach an sich ist ganz interessant, was man so alles berechnen kann und vor allem wie. Aber ich kann mir keine Formeln merken und ich hoffe, ich versaue es nicht komplett. 

Essenstechnisch lief es heute eigentlich ganz gut. Ich hatte heute abend kurz das Bedürfnis, mir ganz viel ganz schnell zwischen die Kiemen zu schieben, habe dann aber erst mal ein paar Sachen im Haushalt erledigt und danach war die Spannung weg.
Ich sollte mir angewöhnen, mich zu beschäftigen, wenn der Drang kommt. Vielleicht kann ich mich so überlisten.



Quelle: Via

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